LEO KESTENBERG, DIE PREUSSISCHE BILDUNGSPOLITIK UND DIE KÜNSTE

Eine Veranstaltung des Zentrum Preußen - Berlin der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)

Wie kaum eine Regierung vor ihr haben die politisch Verantwortlichen der jungen Republik nach 1918 die Fortschrittlichkeit und Aktualität ihrer Politik mit avancierten künstlerischen Standpunkten verbunden. Kunst war eine Weise der Welterkenntnis und Kunstaus übung, -rezeption und -reflexion gehörten unmittelbar zusammen –
nicht nur für die Avantgarde etwa in der Novembergruppe, sondern auch für die Kulturpolitik.

Die Berufungen Franz Schrekers zum Direktor der Hochschule für Musik und Arnold Schönbergs zum Leiter einer Meisterklasse an der Akademie der Künste zeigen dies ebenso wie die Einführung von Kunst und Musik als den wissenschaftlichen gleichberechtigte Schulfächer in den Bildungskanon von Gymnasien.

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